Hinweise zum Ticketkauf und Erstattung während der Corona-Krise

Fahrkartenverkauf über Automaten, Onlineshop und den App`s

Um die Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus durch einsteigende Fahrgäste für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für die Fahrgäste selbst zu verringern, bleiben in vielen Bussen vorläufig die Vordertüren geschlossen. Die Fahrgäste werden daher gebeten, die zweite oder ggf. dritte vorhandene Tür für den Ein- und Ausstieg zu benutzen. Der Fahrscheinkauf beim Busfahrer ist in diesen Fällen nicht möglich.

Die Mobilitätszentralen und Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen werden ab dem 27.04.2020 sukzessive wieder öffnen. Die Mobilitätszentralen der rnv in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg stehen Ihnen ab Montag, 27. April, zur Verfügung. Die Mobilitätszentrale der SWK in Kaiserslautern öffnet am 30. April und in Pirmasens am 11. Mai 2020. Der Verkauf vor Ort wird bis dahin teilweise noch eingeschränkt bleiben.

Die Mobilitätszentrale in Ramstein ist weiterhin für den direkten Publikumsverkehr geschlossen. Sie ist jedoch zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch (06371-592 220) oder per Mail (ccr@ramstein.de) erreichbar. Fahrkarten können nach Terminvereinbarung gekauft werden. Die Mobilitätszentrale in Kusel ist ebenfalls noch geschlossen.

Da für den Fahrtantritt weiterhin ein gültiges Ticket nötig ist, bitten wir die Kunden, ihre Fahrscheine bereits im Vorfeld der Fahrt zu erwerben, sofern man nicht bereits im Besitz einer Zeitkarte ist. Hierfür eignen sich neben den Automaten insbesondere die digitalen Kanäle, wie die eTarif-App, die Handy-Ticket-App sowie die Print-at-home-Tickets im Online-Shop, mittels derer der Fahrscheinkauf bequem und bargeldlos möglich ist.

Zeitkarten und Abonnements

Derzeit möchten viele Fahrgäste wissen, wie der VRN mit Zeitkarten oder Abonnements umgeht, wenn man angesichts der Corona-Pandemie für längere Zeit die Busse und Bahnen nicht in gewohntem Umfang nutzen kann. Hierzu haben sich die Verkehrsunternehmen im VRN nach Abwägung aller Umstände sowie auch der nachvollziehbaren Interessen der Fahrgäste darauf verständigt, dass die gültigen Tarif- und Beförderungsbestimmungen nicht geändert werden und nach wie vor zu beachten sind.

Für diese Entscheidung bitten wir um Verständnis. Die Krise trifft uns alle hart. Wir müssen sicherstellen, dass die Verkehrsunternehmen handlungsfähig bleiben und dass der ÖPNV auch in diesen Zeiten finanziert werden kann. Denn auch das Fahrpersonal in den Bussen und Bahnen, das die Beschäftigten von Kliniken, Altenheimen, Lebensmittelgeschäften, Apotheken oder andere in der Krise wichtigen Berufsgruppen jeden Tag nach wie vor zuverlässig zu den Arbeitsstätten und wieder nach Hause bringt, hat ein Recht darauf, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Hierzu bedarf es erheblicher Finanzmittel, die auch Sie als unsere treuen Kunden beisteuern. Bitte beziehen Sie auch diese Umstände in Ihre Entscheidung über eine mögliche Kündigung Ihres Abonnements ein.

Wir bedanken uns bei allen unseren Kunden, die von einer Kündigung absehen und uns weiterhin die Treue halten. Mit Ihrer Unterstützung werden wir gestärkt aus der Krise kommen und Ihnen wieder wie gewohnt Ihre Mobilität nach unserem Motto „Einfach ankommen“ garantieren können.

Informationen zur Kündigung Ihrer VRN-Jahreskarte gemäß unseren Tarifbestimmungen finden Sie im Menüpunkt "Tickets" unter dem jeweiligen Produkt oder hier:

Aktuelle Meldung vom 8. Mai 2020

Land Baden-Württemberg ersetzt Elternanteil an nicht genutzten Schülertickets im VRN

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat am 7. Mai 2020 eine Pressemitteilung veröffentlicht die besagt, dass die Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und CDU sowie das Verkehrs- und das Finanzministerium eine Lösung vereinbart haben, um die Familien von den Kosten für nicht genutzte Schüler-Abos während der Corona-Pandemie in Baden-Württemberg zu entlasten.

Der VRN begrüßt die Ankündigung des Landes, für zwei Monate die Elternanteile bei den Schülerabonnements für diejenigen zu übernehmen, die trotz der Schulschließungen dem ÖPNV die Treue gehalten haben.

Derzeit wird im VRN geprüft, für welche Monate die Beiträge zum VRN-MAXX-Ticket und der Schülerjahreskarte 12 für 10, deren Inhaber ihren Wohnsitz im baden-württembergischen Verbundgebiet haben, nicht abgebucht werden sollen, sofern die Tickets nicht bereits gekündigt wurden oder die Eltern bereit sind, eine schon erfolgte Kündigung zurückzunehmen bzw. das MAXX-Ticket oder die Schülerjahreskarte 12 für 10 erneut zu bestellen.

Die Details der Abwicklung der Maßnahme müssen mit dem Land geklärt werden. Sobald dies geschehen ist, werden alle Inhaber der Schülerabos von den jeweiligen Abocentern der Verbundunternehmen entsprechend informiert werden.